HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs: Werden Risiken systematisch verschwiegen?

Prof. Dr. med. Ingrid Mühlhauser für Report Mainz, mit Link zum Video

AKF-Vorsitzende Prof. Dr. med. Ingrid Mühlhauser hat Informationsbroschüren der Bundeszentrale gesundheitliche Aufklärung (BZgA) analysiert. Sie stellt dazu für die Fernsehsendung REPORT MAINZ am 18.12.2018 fest:

„So wie es dargestellt ist, ist es einfach falsch. Das ist irreführend, einseitig, werbemäßig, kampagnenmäßig. Die Bürger wollen nicht mit Kampagnen und Werbematerial konfrontiert werden, sondern sie wollen nach wissenschaftlichen Kriterien gute Informationen bekommen und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung muss endlich Materialien nach diesen Kriterien entwickeln.“

Weiter erklärt sie, die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht darauf, den Nutzen und die möglichen Risiken unvoreingenommen präsentiert zu bekommen, um dann abwägen zu können, ob sie diese Impfung in Anspruch nehmen wollen oder nicht. Dies ist mit den Informationsbroschüren der BZgA gegenwärtig nicht möglich.

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. fordert von der BZgA die Rücknahme der aktuellen Broschüren zur HPV-Impfung sowie eine Aktualisierung der Gesundheitsinformationen zur HPV-Impfung, die Kriterien für gute Gesundheitsinformationen einhalten.

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Kriterien für Gesundheitsinformation

aktualisiert: 22.12.2018

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