Schwangerschaftsabbruch: Themenübersicht

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) tritt für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch ein.

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Women on Web: Ich brauche eine medikamentöse Abtreibung
Hilfenetzwerk für Frauen in Not

Einstieg ins Thema Schwangerschaftsabbruch

Podcast vom Kongress Armut und Gesundheit 2020: Im Fokus: § 218 und § 219a

Aktuelles

  • Die Frauenärztin Dr. Bettina Gaber ist nach dem reformierten § 219a am 28.11.2019 rechtskräftig verurteilt worden. Sie hat Verfassungsbeschwerde gegen den § 219a beim Bundesverfassungsgericht erhoben. (1), (2)
  • Doctors for Choice Germany gegründet (14.11.2019)
  • Wir rufen auf zur Solidarität mit den angeklagten Ärztinnen Kristina Hänel, Bettina Gaber und Verena Weyer!

    Aktuelle Positionen

    Perspektiven auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch

    Gesundheitsinformation zum Schwangerschaftsabbruch und zu Leistungsanbietern, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen können, sind keine Werbung. Das elementare Recht von Frauen auf vollständige, gesundheitsbezogene Information wird bis heute durch den § 219a im Strafgesetzbuch (StGB) verhindert.

    In unseren Videointerviews „Perspektiven auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch“ sprechen Frauen als Expertinnen in eigener Sache und Ärztinnen beziehen Stellung. Hier geht es zu den Videointerviews …

    Frauengesundheitspolitische Forderung des AKF für sexuelle Selbstbestimmung von Frauen

    Der AKF fordert, den § 219a abzuschaffen. Der Paragraf verbietet Ärztinnen und Ärzten, über ihr Angebot zum Schwangerschaftsabbruch zu informieren. Dies wird unterstützt durch ein breites gesellschaftliches Bündnis, das sich auch für die Aufhebung von § 219a StGB einsetzt.

    Auch verschiedene Landesärztekammern haben in den vergangenen Jahren gefordert, die Strafbarkeit von sachlicher Information zu Schwangerschaftsabbrüchen abzuschaffen. So kollidiere das Verbot von sachlicher Information mit dem Informationsanspruch der betroffenen Frauen, verlautbart die Delegiertenversammlung der Berliner Ärztekammer im Februar 2018. Auch die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg forderte im April 2018 die Streichung von § 219 a.

    Wenn eine Frau sich entschließt, eine Schwangerschaft abzubrechen, braucht sie Zugang zu zuverlässigen Informationen.

    • Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es?
    • Welche Methoden des Schwangerschaftsabbruchs sind möglich(medikamentös, Absaugmethode, Ausschabung)?
    • Was sind die gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland?
    • Adressen von Ärztinnen und Ärztinnen, die Abbrüche durchführen.

    Informationen für Frauen, die ungewollt schwanger sind

    Kampagnen-Blogs

    Weitere AKF-Positionen zu Schwangerschaftsabbruch und sexueller Selbstbestimmung

    Hier geht es zu den AKF-Positionen zum Thema Schwangerschaftsabbruch und Sexuelle Selbstbestimmung


    Downloadmaterial für Demonstrationen und Veranstaltungen

    Plakat: Solidarität mit Frauen international: Rote Kutten, grüne Tücher (pdf)
    #wegmit219a: alle Plakate (pdf)
    Solidaritätspostkarten (pdf) – kostenlose Bestellung von Solidaritätspostkarten per Mail bei Ingeborg Möller unter dr.med.i.moeller@web.de


    #wegmit219a – Fotos

    Prozess gegen Bettina Gaber und Verena Weyer - Berlin, 14.6.2019

    Prozess gegen Nora Szász und Natascha Nicklaus 29.8.2018

    Geschäftsstelle

    Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
    Sigmaringer Str. 1
    10713 Berlin

    Telefonzeiten:
    Montag bis Freitag
    10 bis 12 Uhr
    Tel.: 030 – 863 933 16
    Fax: 030 – 863 934 73
    E-Mail: buero@akf-info.de

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