Newsletter 1/2026

Newsletter 1/2026

Aus dem Arbeitskreis Frauengesundheit e.V.

Kommende Veranstaltungen

Arbeitstagung der Frauenärztinnen im AKF: Gynäkologie & Geld, 16.-19. April 2026. Berlin. In der Berufswahl spielte Geld bei den meisten von uns vermutlich eine untergeordnete Rolle. Dennoch prägt es unseren Berufsalltag auf einigen Ebenen: Welche Leistungen werden vergütet? Wofür stehen Forschungsgelder zur Verfügung? Wie beeinflusst Armut die Gesundheit unserer Patient*innen? Wir sind nicht nur Mediziner*innen, sondern auch Unternehmer*innen, Führungskräfte, Arbeitgeber*innen oder Arbeitnehmer*innen, Antragsteller*innen für Fördergelder – und zudem selbst vom Gender Pay Gap betroffen. Programm.

weiterlesen...

Save the Date AKF-Mitgliederversammlung, 6.11.2026, Bielefeld.

Save the Date AKF-Jahrestagung 2026, 7.­11.-8.11.2026, Bielefeld.

Aktivitäten

Deutscher Frauenrat (DF): Im Gespräch für Frauenrechte. Bundesgesundheitsministerin Warken: Frauengesundheit auf die Agenda. Am 12.1.2026 empfing Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die DF-Vorsitzende Beate von Miquel, Regine Rapp-Engels, als Verantwortliche für das DF-Schwerpunktthema geschlechtersensible Gesundheit (Vertreterin des AKF im DF), sowie DF-Geschäftsführerin Judith Rahner zu einem konstruktiven Austausch (22.1.2026).

Dialogprozess Menopause des Bundesministeriums für Gesundheit. Julia Bartley, AKF, nahm am Arbeitskreis Forschung und Daten teil.

Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ): Gesundheitsversorgung im Wandel, 9.-10. 3.2026, Wuppertal. Session Wechseljahre – Hype oder Versorgungslücke? Maria Beckermann, Dagmar Hertle, Ulrike Illmann, Anja Nymbach.

Kongress Armut und Gesundheit: Gesundheit ist politisch! 16.-17.3.2026, Berlin. Fachforum Klimawandel: Hitzeschutz und Frauengesundheit. Perspektiven aus Forschung und Praxis, Katharina Scherber, Yvonne Heimann (Universitätsklinikum Jena), Julia Schoirer (ecolo gmbh). Dagmar Hertle (BARMER, AKF). Analyse von Abrechnungsdaten der BARMER zu Risikofaktoren für eine stationäre Aufnahme als Folge von Hitze (nach Geschlecht und Alter) sowie eine retrospektive Case-Crossover-Studie mit IQTIG-Daten zu den Auswirkungen von Hitze auf Schwangerschaft und Geburt. Wissenschaftliche Evidenz und Expert*innenbefragung zum Hitzeschutz für Frauen.

Nationale Stillförderung: Motto der Weltstillwoche dieses Jahr ist: Stillen. Deine Superkraft. 28.9.-4.10.2026. Der AKF ist Gründungsmitglied im Verband Nationale Stillförderung und arbeitet aktiv mit. AKF-Vertreterin: Barbara Blomeier.

 

Eine von uns … aus unseren Mitgliedsorganisationen

Terre des Femmes: Jede einzelne hat ein Recht auf Schutz und Unversehrtheit. Pressemitteilung. Weibliche Genitalverstümmelung (10.12.2025).

Möchtest Du, dass hier eine Aktivität oder Information aus Deiner Mitgliedsorganisation sehen? Wenn Du mir den Link dazu schickst, ist das gerne im nächsten Newsletter möglich.

 

Gesundheitsinformation und Patientinnenberatung

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): familienplanung.de. Für Fragen rund um Verhütungsmittel, Kinderwunsch, Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, Geburt, Infomaterial, Beratungsstellen.

gesundheitsinformation.de: Pilzinfektion der Vagina (Scheidenpilz), Aktualisierung (22.1.2026).

Wilhelm, Christoph; Rebitschek, Felix G.: Generative KI und evidenzbasierte Gesundheitsinformation. Noch ein langer Weg. 2024er-Versionen von ChatGPT, Gemini und Le Chat liefern hierzu ernüchternde Ergebnisse. Ebm-Netzwerk, KVH Journal (1/2026).

Mahler, Claudia: Die Menschen-Rechte für ältere Frauen durchsetzen. Deutsches Institut für Menschenrechte. Claudia Mahler arbeitet bei den Vereinten Nationen. Sie achtet auf die Rechte von älteren Menschen. Sie hat einen Bericht geschrieben. In dem Bericht geht es um die Menschen-Rechte für ältere Frauen. Und es geht darum, wie man die Rechte von älteren Frauen stärken und durchsetzen kann. Ältere Frauen können ihre Rechte oft nicht durchsetzen. Es geht älteren Frauen oft schlechter als anderen Menschen. In dem Bericht zeigt Claudia Mahler, wie das besser gehen kann. Und wie Staaten die Rechte für ältere Frauen besser fördern und schützen können. In Leichter Sprache (1/2026).

 

Reproduktive Gesundheit

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Erste sexuelle Erfahrungen. Jugendliche warten länger und verhüten sicher. Aktuelle Jugendsexualitätsstudie (22.1.2026).

Martin, Mirjam: Gebärmutterhalskrebsscreening: Zu früh und mit dem falschen Test? Deutsches Ärzteblatt. Zur Früherkennung des Zervixkarzinoms empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation alle 5 bis 10 Jahre einen Test auf Humane Papillomviren. Das organisierte Screeningprogramm in Deutschland sieht allerdings anders aus. Welche Vor- und Nachteile das hat, diskutieren drei Fachleute (12.12.2025).

Leitlinien Programm Onkologie: S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnostik, Therapie und des Mammakarzinoms (12/2026).

Bofill Rodriguez, Magdalena; Yong, Li Ning et al.: Langfristige Hormontherapie für peri‐ und postmenopausale Frauen. Cochrane Database Systematic Reviews (27.11.2025).

Kunz, Felix: Ein Tropfen Blut und viele Fragen. G+G Newsletter, AOK. Ein Gentest bei Neugeborenen kann Leben retten – aber auch Eltern vor kaum lösbare Konflikte stellen. Denn nicht jede Erkenntnis verspricht Heilung. Über das Dilemma moderner Diagnostik (17.12.2025).

Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Geburtshilfe und Hebammenversorgung in Deutschland. Umfangreiche Fragen, Analysen, Bestandsaufnahme sowie Vorhaben und Auslassungen der Bundesregierung. Drucksache 21/3779 (22.01.2026).

Europäisches Parlament: Parlament unterstützt My Voice, My Choice Initiative für besseren Zugang zu Abtreibungen. Pressemitteilung. Die Bürgerinitiative My Voice, My Choice sammelte Europa weit über 1,12 Millionen Unterschriften. Sie will einen freiwilligen finanziellen Solidaritätsmechanismus erreichen, der Frauen ohne Zugang zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen besseren Zugang ermöglicht. Die Abgeordneten unterstützten diese Bürgerinitiative für besseren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Europa. Die Kommission soll bis Anfang März 2026 über mögliche Folgemaßnahmen entscheiden (17.12.2025).

Torenz, Rona: Was macht Schwangerschaftsabbrüche sicher? Wenn der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen gefordert wird, sind nicht nur medizinische Aspekte relevant. Ein feministischer Sicherheitsbegriff im Kontext von Schwangerschaftsabbrüchen muss weitere Faktoren einbeziehen. Heinrich Böll Stiftung, Gunda Werner Institut (5.11.2025).

Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb): Keine Ausnahmen vom Versorgungsauftrag: Gemischt-konfessionelle Kliniken müssen Schwangerschaftsabbrüche ermöglichen. Policy Paper. Katholische Krankenhäuser weigern sich nicht erst jetzt, sondern schon lange, unter Berufung auf die kollektive Religionsfreiheit Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen.

weiterlesen...

 

Pflege

Deutscher Pflegerat (DPR): Kompetenzvermutung gesetzlich verankern. DPR fordert praxisnahe Anerkennung internationaler Pflegefachpersonen. Positionspapier (17.12.2025).

 

Gesundheit und Gesellschaft

Global Women’s General Strike. Genug! Basta! Zeit für einen globalen Frauen* Generalstreik. „Wir erweitern den Internationalen Frauentag, Sonntag (!) 8. März 2026, um den Streiktag, Montag, 9. März 2026. Die bedrohlichen Zeiten brauchen ein schärferes Instrument als Petitionen und geduldige Demonstrationen. Deshalb legen wir die bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder und rufen auf zu vielfältigen Protestformen 
und Aktionen. Jede nach ihren Möglichkeiten“.

Welzel, Petra: Es reicht! Überall! Weltfrauentage — Von Minneapolis bis Kabul: Frauen werden entrechtet, verfolgt, getötet. Am 8. und 9. März ist Widerstand keine Option mehr, sondern Pflicht. Verdi Publik, Mitgliederzeitung, 1/2026 (29. 1.2026).

Das Netzwerk Empowerment für Diversität, Allianz für Chancengleichheit im Gesundheitswesen, ein Projekt der Charité – Universitätsmedizin Berlin, finanziert von der Mercator Stiftung, setzt sich für diskriminierungskritische Perspektiven in medizinischer Ausbildung und Praxis ein.

weiterlesen...

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt: Interaktive Technologien für eine geschlechtsspezifische Gesundheit (GeGe). Auflistung von Forschungsvorhaben, die Geschlechteraspekte mithilfe interaktiver digitaler Technologien in der medizinischen Forschung und Versorgung verankern.

weiterlesen...

Bundesministerium für Gesundheit (BMG): BMG startet Ausschreibung für Forschungsprojekte zur Frauengesundheit. Nachwuchsgruppen Versorgungsforschung FrauengesundheitPatientinnenzentrierte Versorgung von Frauen. Bekanntmachung (14.1.2026).

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR): Förderbekanntmachung Wechseljahre (14.1.2026).

Deutsches Institut für Menschenrechte: Rechte älterer Menschen. Schutz vor Gewalt – Pflege und Unterstützung – Debriefing. Dokumentation. Im Zentrum dreier Fachgespräche von 2024 und 2025 zu den Rechten älterer Menschen standen die Themen Gewalt gegen ältere Menschen sowie Pflege und Unterstützung älterer Menschen. Darüber hinaus gibt die Dokumentation einen Ausblick auf den weiteren internationalen Prozess, mit dem die Vereinten Nationen die Rechte Älterer stärken wollen (12/2025).

Walther, Lena; Vogelgesang, Felicitas et al.: Depressive und Angstsymptomatik bei Erwachsenen in Deutschland: Ergebnisse aus dem Panel Gesundheit in Deutschland 2024. Besonders hoch war die Belastung unter jungen Frauen: 47 Prozent wiesen eine depressive oder Angstsymptomatik auf. Robert Koch Institut, Journal of Health Monitoring, 2025;10(4) (5.12.2025).

Zhuniq, Majlinda; Winter, Friederike; Aguilar-Raab, Corinna: Compassion for others and well-being: a meta-analysis. Scientific Reports 15. The results revealed a moderate, statistically significant positive association, suggesting that compassion for others contributes meaningfully to overall well-being (20.10.2026).

Stadt Wien Gesundheitsdienst: Essstörungen. Ein Ratgeber für Kindergarten, Schule und Hort. Ein Ratgeber für Interessierte, die Kindern mit Essstörungen helfen wollen (11/2025).

Clamor, Paula: Extra dünn. Generative KI verzerrt unser Körperbild. KI-Generatoren produzieren nicht nur Bilder und Videos, sondern reproduzieren auch Diskriminierung. Eine Wissenschaftlerin der Universität Cambridge fand heraus, dass KI Menschen mit großen Körpern häufiger einen negativen Gesichtsausdruck verleiht und teilweise Probleme bei deren anatomischer Darstellung hat. Netzpolitik.org (6.11.2025).

Heinrich-Böll-Stiftung, Gunda Werner Institut: Mit Sicherheit – nicht? Einladung zur sicherheitspolitischen Debatte aus feministischer Perspektive. Dossier. Kinderarmut, Wohnungslosigkeit, geschlechtsspezifische Gewalt, rassistische Ausgrenzung, soziale Prekarität und die Klimakrise bedrohen die Sicherheit von Millionen – doch die politische Debatte richtet sich auf nationale Grenzen, Eigentum und Aufrüstung statt auf menschliche und soziale Sicherheit (24.11.2025).

Hennig, Korinna: Neue RKI-Daten. Deutsche haben wenig Gesundheitskompetenz. Ein Großteil der Deutschen ist mit der Verantwortung für die eigene Gesundheit überfordert.

weiterlesen...

Diabaté, Sabine; Kleinschrot, Leonie: Tradwives – mehr Hype als Realität? Überzeugungen junger Frauen zur weiblichen Rolle. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), Aktuell 8/2025 (22.10.2025).

Deutscher Frauenrat: Nachruf. Für Frauen viel bewegt. Zum Tod von Rita Süssmuth. Klug, beharrlich und immer mit Haltung: Wie kaum eine andere Politikerin  stritt Rita Süssmuth für Gleichstellung, Frauenrechte und eine offene Gesellschaft. Die CDU-Politikerin öffnete Türen, stieß – oft gegen große Widerstände – Debatten an und führte sie mit Ausdauer und Klarheit (2.2.2026). Zur Biografie von Rita Süssmuth siehe auch Waldschütz, Eva: Wupperfrauen (1.2.2026).

 

Internationale Frauengesundheit

Royal College of Obstetricians and Gynecologists (RCOG): Actions needed to address long waits for gynaecological care. Policy Paper. Foreword Dr Alison Wright, RCOG President. Strategische Forderungen, um die gynäkologische Versorgung von Frauen* in Großbritannien zu verbessern. Eindrucksvolles, klares und umfangreiches Datenmaterial und Analysen. „In November 2024, when we published Waiting For A  Way Forward, over three quarters of a million women across the UK were waiting for gynaecology care“. Mit Erfahrungsberichten von Patientinnen (2025).

Engel, Elena; Gell, Sascha et al.: Engagement With Influencers as Sources of Health Information and Product Promotions: A Cross-Sectional Survey of Austrian Youth Aged 15-25 Years. Journal of Adolescent Health 78, 157-165 (2026).

Center for Reproductive Rights: Abortion Laws in Europe 2025. Policies, Progress, and Challenges. Der Bericht prüft kritisch die Gesetze zu Schwangerschaftsabbruch in 49 europäischen Ländern, präsentiert datenbasierte Fakten zur Versorgung und analysiert den jeweiligen gesetzlichen Rahmen, der Schwangerschaftsabbruch in den Ländern bestimmt.

weiterlesen...

Die gute Frau. Kurzfilm. Regie Masha Mollenhauer. Deutschland, Polen, 2025, 22 Minuten, mit deutschen Untertiteln. Die Künstlerin Ewa wird ungewollt schwanger, doch das restriktive Abtreibungsgesetz in Polen lässt ihr keine Wahl. Als sich auch noch ihre Familie gegen sie stellt, trifft Ewa eine folgenschwere Entscheidung. Inspiriert von wahren Ereignissen. ARD Mediathek. Nachzusehen bis 4.12.2027 (11.12.2025).

UK Government: Freedom from violence and abuse: a cross-government strategy. Policy Paper. This strategy sets out the government’s vision and actions for meeting its ambition to halve violence against women and girls in a decade (18.12.2025).

UK Government: What Works to Reduce Violence Against Women and Girls. A Summary of the Evidence. To inform the development of the Violence Against Women and Girls (VAWG) Strategy, the authors conducted reviews of evaluation evidence on effective approaches to reducing VAWG and supporting victims. This report presents the findings of these reviews (2025).

Global Burden of Disease (GBD) 2023 Intimate Partner Violence and Sexual Violence against Children Collaborators: Disease burden attributable to intimate partner violence against females and sexual violence against children in 204 countries and territories, 1990 – 2023: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2023. Lancet 407, 10523, 31-52 (3.1.2026).

 

Gegen Gewalt an Frauen

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF): Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt. S1-Leitlinie.

weiterlesen...

Knopp, Maria Teresa; Schroer-Hippel, Miriam: Monitor – im Fokus Femizide. Verständnis, Datenlage und Prävention. Deutsches Institut für Menschenrechte. Der Bericht ordnet die Begriffsdebatte und zeigt neue Zahlen zu Femiziden durch (Ex-)Partner und Familienangehörige. Er bietet erstmals Zahlen für weitere Kontexte von Femiziden, zeigt Lücken in der Prävention in Deutschland auf und stellt Praxisbeispiele aus dem europäischen Ausland vor. Ein Factsheet fasst die zentralen Ergebnisse zusammen (2025).

Frauenhauskoordinierung: Bundesweite Frauenhaus-Statistik 2024. Übersicht und Interpretation zentraler Ergebnisse. Kurzfassung mit Infografiken (9/2025).

Prah, Jennifer J.; Gostin, Lawrence O.: Post-separation abuse: an ignored public health crisis and preventable injustice. Violence against women and children are egregious human rights violations. Psychological violence is the most common form of intimate partner violence and can be considered worse than physical intimate partner violence.

weiterlesen...

Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau: Wenn Scham die Seite wechseln muss. Zugehörigkeit statt Ausgrenzung: Perspektiven aus der Fachdebatte zu sexualisierter Gewalt. Pressemitteilung. Was ist das Gegenteil von Scham? Nicht Stolz, sondern Zugehörigkeit. Wie Scham funktioniert, wie sie Betroffene sexualisierter Gewalt ausgrenzt, Täter schützt und Machtverhältnisse festigt, darum ging es bei einer hybriden Fachtagung mit über 1.300 Teilnehmenden, davon 250 in Präsenz am 17.12.2025 (18.12.2025).

Deutscher Landfrauenverband (dlv): Wenn der Weg zum Frauenhaus zu weit ist – Häusliche Gewalt auf dem Land. dlv-Podcast Nr. 15, zukunft_Land – Wer die ländlichen Räume bewegt! 31 Min. (24.11.2025).

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Fast 123.000 Frauen und Mädchen in Deutschland von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht. Pressemitteilung.

weiterlesen...

Und zum Schluss

Eva Schindele: Mutige Löwin in Abendblüte. Zu Besuch bei der Frauenärztin Barbara Ehret. Podcast 90 Min. Barbara Ehret (*1940) wurde in den 1980er von ihren Kollegen als Hexe und Nestbeschmutzerin beschimpft und sogar vom Berufsverband der Frauenärzte verklagt. Der Grund: Die Chefärztin einer Rehaklinik kritisierte die zahlreichen medizinisch unnötigen Gebärmutterentfernungen, die Frauen verstümmelten und etliche krank machten. Im Gespräch redet sie über eine patriarchal geprägte Gynäkologie, die Frauen entmündigt. Sie berichtet von ihrer Suche nach Mitstreiterinnen und der Gründung des AKF, der bis heute Frauengesundheitsthemen kritisch aufgreift u.a.m. (2024).

 

 

 

Spenden

Für unsere Arbeit und den Einsatz für mehr Frauengesundheit brauchen wir Ihre Unterstützung!

Jetzt spenden

Mitmachen

Unterstützen Sie unsere Ziele als Mitglied in einer starken Gemeinschaft!


Mitglied werden

Newsletter

Der AKF Newsletter informiert mehrmals im Jahr über Termine und aktuelle Themen rund um die Frauengesundheit.

Anmelden

Kontakt


Bundesallee 42
10715 Berlin

Winterferien 22.12.25 – 12.01.26
Telefonzeiten:
mo, die & fr, 10-12 Uhr
Tel.: 01511- 8998285
E-Mail: buero@akf-info.de