PRESSEINFORMATION: Frauengesundheit: Rosige Zeiten? Wissen – Wirklichkeiten – Widerstände

22. Jahrestagung des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) vom 07. bis 08.November 2015 in Berlin

Namhafte Referentinnen und diskussionsfreudige Frauen, die in Institutionen und Projekten arbeiten, werden sich auf der 22. Jahrestagung des Arbeitskreises Frauengesundheit darüber austauschen und nachdenken, was eine „gute“ Gesundheitsversorgung für Frauen ausmacht und wer sie definiert und gestalten kann. Im Vorfeld der Tagung, zu der wir Sie herzlich einladen, möchten wir Sie auf folgende Podiumsdiskussion aufmerksam machen:

Zur Geschichte und Gegenwart der Frauengesundheitsbewegung

Sonntag, 8. November 2015 – 11:30-14:00 Uhr

Was verstehen Frauen individuell und als Bewegung unter dem schillernden Begriff „Selbstbestimmung“? Ist damit lediglich gemeint, unter verschiedenen Angeboten des Gesundheitswesens auszuwählen? Wann und ob überhaupt, ein Leben mit eigenen, mit künstlich erzeugten oder pränatal geprüften Kindern Teil der eigenen Biografie werden soll? Wie „frei“ von gesellschaftlichen Erwartungen, sozialen Bedingungen und staatlichen Programmen sind solche Entscheidungen oder Wünsche und welche gesellschaftlichen Rückwirkungen haben sie? „Gewalt gegen Frauen“, deren Ursachen und Vermeidung, auch das ist ein Dauerbrenner in der Frauenbewegung.

Die vielen geflüchteten, zum Teil auch traumatisierten Frauen, Mädchen und Kinder stellen gegenwärtig und zukünftig eine besondere Herausforderung für die Frauenbewegung dar.

Welche Versorgungsbedingungen sind nötig – sowohl in den zuständigen Institutionen, als auch den Frauengesundheits- und Beratungszentren? Welche neuen Initiativen und Projekte entstehen zur Zeit in der Republik? Wie können die geflüchteten Frauen auch zu Akteurinnen der Frauenbewegung werden? Ihre biografischen, sozialen und kulturellen Hintergründe werden alte „Gewissheiten“ und Errungenschaften der europäischen Frauenbewegung auf die Tagesordnung setzen. Was werden wir in diesen neuen Begegnungen an Vorstellungen von „Selbstbestimmung“ oder „Gewaltprävention“ verteidigen oder auch neu definieren müssen?

Es diskutieren darüber mit der Bremer Landesfrauenbeauftragten Ulrike Hauffe: Anne Schilling vom Müttergenesungswerk, die Freiburger Professorin Dr. Cornelia Helfferich, Prof. Dr. Ulrike Busch von der Universität Merseburg, Sylvia Groth vom Frauengesundheitszentrum in Graz, Juliane Beck, Rechtsanwältin und Fachreferentin für Frauengesundheit der Stadt München.

Tagungsort

Evangelischen Johannesstift, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin, Tel. 030 – 336 09-0, Email: info@evangelisches-johannesstift.de

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E-Mail: buero@akf-info.de,

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Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) ist der größte, unabhängige Zusammenschluss von Frauengesundheitsorganisationen in Deutschland. Der AKF organisiert Hebammen, Ärztinnen, Psychologinnen und Pädagoginnen, Heilpraktikerinnen, in den Pflegeberufen Tätige, Selbsthilfe und Gesundheitswissenschaftlerinnen, vereint Berufsverbände und Organisationen, Frauenberatungsstellen, Frauengesundheitszentren und Selbsthilfeverbände und vertritt die Interessen von Frauen als Patientinnen, als Expertinnen und als Bürgerinnen. Der AKF ist anerkannt gemeinnützig und besteht seit 1993.

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