Newsletter 2/2026
Aus dem Arbeitskreis Frauengesundheit e.V.
Kommende Veranstaltungen
Arbeitstagung der Frauenärztinnen im AKF: Gynäkologie & Geld, 16.-19. April 2026. Berlin. In der Berufswahl spielte Geld bei den meisten von uns vermutlich eine untergeordnete Rolle. Dennoch prägt es unseren Berufsalltag auf einigen Ebenen: Welche Leistungen werden vergütet? Wofür stehen Forschungsgelder zur Verfügung? Wie beeinflusst Armut die Gesundheit unserer Patient*innen? Wir sind nicht nur Mediziner*innen, sondern auch Unternehmer*innen, Führungskräfte, Arbeitgeber*innen oder Arbeitnehmer*innen, Antragsteller*innen für Fördergelder – und zudem selbst vom Gender Pay Gap betroffen. Programm.
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Save the Date AKF-Mitgliederversammlung, 6.11.2026, Bielefeld.
Save the Date AKF-Jahrestagung 2026, Frauengesundheit zwischen Pathologisierung und medical gaslighting, Wissen – Macht – Kommunikation, 7.-8.11.2026, Bielefeld.
Die Vorbereitungsgruppe: Iris Hahn, Johanna Budke, Susann Conrad, Hilke Schauland und Barbara Blomeier
Nachruf. Sabine Riese war langjährig AKF-Mitglied. Pro Choice Deutschland e.V.: Wir trauern um Sabine Riese, die völlig unerwartet am 16.2.2026 im Alter von 74 Jahren verstarb.
Aktivitäten
AG Geburt des Forums Gesundheitsziele: Qualität rund um die Geburt steigern. Warum Deutschland ein Geburtenregister braucht! Positionspapier. In diesem Register sollen die mütterlichen und kindlichen Daten rund um die Geburt erfasst werden. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe des Forums vereint das Fachwissen von Expert*innen aus Versorgung, Forschung, Selbsthilfe und Krankenkassen. Ziel ist, umfassende Verbesserungen der Qualität und mehr Sicherheit in der Versorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen zu gewährleisten (19.3. 2026). Für den AKF ist Dagmar Hertle in der AG. Sie ist Mitautorin des Positionspapiers.
AKF und BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung: Wechseljahre – Hype oder Versorgungslücke? Session mit vier Vorträgen auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ) an der Universität Wuppertal, 10.3. 2026. Maria Beckermann, Frauenärztin, Köln, und AKF-Vorsitzende von 2008-2014, startete mit ihrer Analyse zu den gesellschaftspolitischen Hintergründen.
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Die Vorträge können bei den Vortragenden angefordert werden über Dagmar Hertle.
Steine ins Rollen bringen. Was beschäftigt unsere Mitglieder zurzeit?
Diese Anregung zum Nachdenken und Handeln schickte uns unser langjähriges Mitglied Eva Waldschütz.
Bernardo, Mónica M.: Iatrogene Schäden durch medizinische Überversorgung rücken stärker in den Fokus. Auf dem schmalen Grat zwischen Prävention und Übermaß, zwischen Fürsorge und unnötigen Eingriffen entsteht eine versteckte Form der Schädigung: das Phänomen der Iatrogenese im Zusammenhang mit Überdiagnosen und Überbehandlungen von Patient*innen.
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Eine von uns … aus unseren Mitgliedsorganisationen
pro familia dokumentation: Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft. Von medizinischen Handlungsempfehlungen bis zur Fachlichkeit psychosozialer Beratung. Was ist für Berater*innen zu beachten, um Betroffene qualitativ hochwertig zu unterstützen? Dokumentation des digitalen Fachgesprächs zur Störung der Frühschwangerschaft von Frauen (16.6.2025). Vorträge, Empfehlungen für die Beratungspraxis in Schwangerschaftsberatungsstellen, Literaturhinweise und weiterführende Links. Eine Grundlage bildete die 2025 neu aufgelegte AWMF-Leitlinie (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) Früher Schwangerschaftsverlust im 1. Trimenon (2025).
Gesundheitsinformation und Patientinnenberatung
Krebsinformationsdienst: Weibliche Sexualität und Krebs. Ein Ratgeber für Patientinnen. 3. überarbeitete Ausgabe (2024).
Krebsinformationsdienst: Männliche Sexualität und Krebs. Ein Ratgeber für Patienten und ihre Partnerinnen oder Partner. 4. überarbeitete Ausgabe (2024).
gesundheitsinformation.de: Medikamenten-Anwendung. Rezeptfreie Schmerzmittel sicher anwenden (3.9.2025).
gesundheitsinformation.de: Sterben, Tod und Trauer. Sich mit dem eigenen Tod oder dem einer nahestehenden Person zu befassen, fällt oft nicht leicht. Gesundheitsinformation.de informiert über wichtige Anlaufstellen und erklärt, was beim Sterben passiert (18.2.2026).
gesundheitsinformation.de: Brustkrebs. Die Diagnose Brustkrebs ist oft zunächst ein Schock und löst große Ängste und Sorgen aus. An Krebs zu erkranken, stellt das eigene Leben meist für eine gewisse Zeit auf den Kopf. Gut zu wissen ist, dass ein erstmals aufgetretener, lokal begrenzter Brustkrebs mit guten Chancen auf Heilung behandelt werden kann. Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung im Alltag, beim Wiedereinstieg in den Beruf und bei der seelischen Bewältigung der Erkrankung. Aktualisiert (4.2.2026).
Krebsinformationsdienst: Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da. Ärzt*innen des Krebsinformationsdienstes bieten aktuelles Wissen zu Diagnostik und Behandlungsmethoden, individuelle Informationen und Hilfe zur Bewältigung von Krebs. Ärzt*innen beantworten Fragen zu Krebs am Telefon oder per E-Mail – kostenfrei. Die Informationen sind verständlich, aktuell, wissenschaftlich fundiert und qualitätsgesichert. Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte erreichen die Ärztinnen und Ärzte telefonisch unter 0800 420 30 40* täglich von 8 bis 20 Uhr. *innerhalb Deutschlands kostenfrei. Schriftliche Anfragen über ein datensicheres Kontaktformular oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.
Sauer, Bettina: Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden. Hormone oder nicht? Welche Mittel helfen. Stiftung Warentest schaute sich die Studienlage für 57 Präparate gegen Wechseljahresbeschwerden an und bewertete das Nutzen-Risiko-Verhältnis (gegen Bezahlung) (22.1.2026).
Reproduktive Gesundheit
Henschke, Nikolas; Bergman, Hanna et al.: Effects of human papillomavirus (HPV) vaccination programmes on community rates of HPV-related disease and harms from vaccination. Cochrane Database Systematic review.
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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung: Risikofaktor Geburtenaufschub. Welche reproduktiven Muster zeigen sich im Lebensverlauf von Frauen in Deutschland im Hinblick auf Schwangerschaftsverlust, Infertilität und Geburten? BiB. Aktuell 2/2026.
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Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Studie: Lebensentwürfe in Sachsen verändern sich – Frauen planen seltener fest mit Kindern. Befragungsstudie frauen leben 4. Familienplanung im Lebenslauf (19.3.2026)
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Die Bundestagsabgeordneten debattierten in erster Lesung über den Antrag Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums (Drucksache 21/3873).
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Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Hebammengeleitete Geburtsbetreuung in Kreißsälen – G-BA legt Mindestanforderungen fest.
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF): S3-Leitlinie. Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung. Deutsches Ärzteblatt: Neue S3-Leitlinie zur Stilldauer empfiehlt mindestens zwölf Monate Stillen.
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Jakubowski, Daniel: Evaluation der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie durch Prävalenz- und Interventionsstudien (SKKIPPI): Spezialisierte Psychotherapie hilft besonders hochbelasteten Müttern, Informationsdienst Wissenschaft. Psychische Erkrankungen in den ersten Jahren nach der Geburt ihres Kindes betreffen etwa 15 bis 20 Prozent aller Mütter und können die frühe Bindung zum Kind stark belasten.
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Gerechte Geburt e. V. (Verein zur Förderung gerechter Geburtshilfe): Verfassungsbeschwerde zur Wahrung der Grundrechte in der Geburtshilfe – Jetzt unterstützen! Jede Geburt verdient Würde, Sicherheit und Respekt. Doch viele Familien berichten von Erfahrungen, die tief verletzen und lange nachwirken. Gewalt im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ist kein Randphänomen – sie ist ein strukturelles Problem, das seit Jahren dokumentiert wird. Weltgesundheitsorganisation (WHO), Vereinte Nationen (UN) und die deutsche RESPECT‑Studie (2025) zeigen: Gewalt und Diskriminierung in der Geburtshilfe sind weit verbreitet und menschenrechtlich relevant.
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Herb, Irina: „Fertilitätskrise“: Auch der unerfüllte Wunsch Schwanger zu werden ist politisch. Analyse. Heinrich Böll-Stiftung, Gunda Werner Institut. Immer mehr Menschen würden gerne Kinder – oder mehr Kinder – haben, als sie bekommen. Das verdient Solidarität. Doch worin liegen Ursachen, und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Eine queer-feministische Spurensuche (7.1.2026).
Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit, familienplanung.de: Verhütungsmittel, Schwangerschaft und Geburt, Schwangerschaftsabbruch. Zur Zeit führt das Bundesinstitut eine Umfrage durch, um herauszufinden, welche Faktoren für Frauen und Paare bei der Wahl des Geburtsortes besonders wichtig sind. Machen Sie mit!
Deutscher Bundestag: Antrag der Abgeordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Ulle Schauws et al. und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie des Abgeordneten Stefan Seidler. Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen sichern (28.1.2026).
Deutscher Bundestag: Debatte um Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen. In einer Bundestagsdebatte zur Versorgungslage für Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen wollen, wurden die unterschiedlichen Meinungen der beiden Regierungsparteien sowie der drei Oppositionsparteien deutlich. Anlass der Aussprache sind zwei Gesetzesentwürfe der Grünen und Linken, in denen die Bundesregierung aufgefordert wird, die Versorgungslage für ungewollt Schwangere Frauen zu verbessern. Die Linken fordern in einem eigenen Antrag zusätzlich die Abschaffung des Strafrechtsparagrafen 218.
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Richter-Kuhlmann, Eva: Schwangerschaftsabbruch. Aus für operative Schwangerschaftsabbrüche. In den Flensburger Kliniken werden künftig keine operativen Schwangerschaftsabbrüche nach der Beratungsregelung mehr durchgeführt. Hintergrund ist die Übernahme des Diako Krankenhauses durch die Malteser. Deutsches Ärzteblatt (4.2.2026).
Cochrane: Welche Behandlungen heilen oder verbessern Harninkontinenz (ungewollten Urinverlust) bei älteren Frauen? Deutsche Kurzfassung von Vesentini, Giovana; O’Connor, Nicole et al.: Interventions for treating urinary incontinence in older women: a network meta-analysis. Cochrane Database of Systematic Reviews (27.11.2025).
Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Diskriminierung aufgrund der Wechseljahre: Fachleute beraten über Empfehlungen an Politik und Arbeitgeber (20.1.2026).
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V.: Mütter brauchen Netzwerke – Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät – Geburtsnachbereitung für erschöpfte Eltern, 15.4.2026, 16.00-17.30 Uhr, online. Geburt und Mutterwerden verändern alles. Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung – aber auch Abschiede, Unsicherheiten und tiefgreifende Veränderungen mit sich.
TERRE DES FEMMES: Safer Sexting, Cybergrooming und Mädchenhandel. Fachkräfteschulung. 29.4.2026, 17.30 Uhr, 90 min, online; 21.7.2026, 17.30 Uhr, 90 min, online; 27.8.2026, 13.00 Uhr, 90 min, online.
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG e.V).: Seminarreihe Kleine Psychosomatik in der gynäkologischen Praxis. Online Fortbildung, 20.5.2026; 23.9.2026; 4.11.2026.
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG e.V).: Gynäkologie trifft Pädiatrie. Symposium des Interdisziplinären Forums der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG), 19.9.2026, 9.30-18.00 Uhr. Haus der Psychologie, Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin.
Pflege
Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM): Policy Briefs zu Rassismus in der Pflege, Willkommen in der Pflege? Soziale Teilhabe von Pflegekräften mit Migrationsbiographie in Stadt und Land (2025).
Matzk, Sören; Tsiasioti, Chrysanthi et al: Pflegebedürftigkeit in Deutschland. Transparenz durch Routinedaten 2025. Wissenschaftliches Institut der AOK (WidO) im AOK-Bundesverband, WIdO e-Paper 4 (12/ 2025).
Cochrane Review: Welche Auswirkungen hat es auf Patient*innen, Behandlungsabläufe und Kosten, wenn im Krankenhaus Pflegefachkräfte bestimmte ärztliche Aufgaben übernehmen? Insgesamt schlossen die Cochrane-Autor*innen 82 randomisierte Studien mit insgesamt 28.041 Patient*innen in ihren Review ein.
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Gesundheit und Gesellschaft
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Evidenzrecherche zur S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Essstörungen. Die Evidenzrecherche umfasst 4 Evidenzberichte: Psychologische Interventionen bei Fütterstörung im frühen Kindesalter (ARFID), Medikamentöse Interventionen bei ARFID, Medikamentöse Interventionen nach Adipositaschirurgie, Psychologische Interventionen nach Adipositaschirurgie (6.3.2026).
Deutscher Ärztinnenbund (DÄB) und Deutsche Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin und (DgesGM): Bundesministerin Warken eröffnet Wanderausstellung Geschlechtersensible Medizin. Pressemeldung.
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Sandal, Massimo: Warum das Geschlecht bei der Dosierung von Antibiotika wichtig ist. Univadis Narrative Übersichtsstudie (18.3.2026).
West, Sam; Scragg, Jardine et al.: Weight regain after cessation of medication for weight management. Systematic review and meta-analysis, British Medical Journal. Auf Nachfrage des AKF-Newsletters schreibt Sam West, einer der Autor*innen, dass leider nur die Mittelwerte jeder Studie genutzt und nicht geschlechterspezifisch untersucht wurde (7.1.2026).
Koschollek, Carmen; Bug, Marleen et al: Diskriminierung und Gesundheit: Ergebnisse des Panels Gesundheit in Deutschland 2024. Robert Koch Institut, Journal of Health Monitoring 2026, 11, 3 (16.1.2026).
Deutscher LandFrauenverband e.V.: dlv-Podcast zukunft_Land – Wer die ländlichen Räume bewegt. Folge 16: Rückgrat der Höfe, aber unsichtbar? Wie eine geschlechtergerechte Landwirtschaft aussieht. Eine Welt ohne Frauen in der Landwirtschaft – unvorstellbar: Hofläden geschlossen, weniger Vielfalt auf unseren Tellern, kein Urlaub auf dem Bauernhof mehr, Familienbetriebe, die ins Wanken geraten, weil niemand mehr die unsichtbare Arbeit leistet, von Kinderbetreuung, vom Stall über den Papierkram bis zur Pflege der Angehörigen.
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Ad Hoc News. Finanzzeitung für Deutschland: Nahrungsergänzung 2026: Frauengesundheit und KI bestimmen den Markt. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel wird 2026 von zielgruppenspezifischen Lösungen für Frauen und datengesteuerter Personalisierung von Nährstoffen geprägt (12.1.2026).
Statistisches Bundesamt (Destatis): 16,1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind armutsgefährdet. Pressemitteilung.
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Beerheide, Rebecca: Frauengesundheit: Kompliziert ist keine Antwort. Deutsches Ärzteblatt. Editorial zu politischen und medialen Aktivitäten zu Frauengesundheit (6.3.2026).
Schwencke, Nele: Frauengesundheit: Raus aus der Nische. Politische, Forschungs – und mediale Aktivitäten zu Frauengesundheit. Deutsches Ärzteblatt (6.3.2026).
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN): S3 Leitlinie Demenzen und Living Guideline (26.2.2026).
Krebsinformationsdienst: Service für Fachkreise Telefon: 0800 430 40 50. E-Mail: kid.med@dkfz.de. Fragestellungen, die sich nicht direkt beantworten lassen, recherchiert krebsinformationsdienst.med individuell.
Ahluwalia, Sangeeta; Bandini, Julia et al.: Care of Bereaved Persons. A Systematic Review. Bereavement after the death of someone close is universal, and clinicians may be uncertain if or what interventions may be beneficial. Annals of Internal Medicine (3.2.2026).
Deutsches Institut für Menschenrechte: Digitale Gewalt gegen Frauen gefährdet die Demokratie. Analyse und Empfehlungen (6.3.2026).
Privacy International (PI) and Women on Web (WoW): Securing Reproductive Justice: A Guide to Digital Privacy for Sexual and Reproductive Justice Activists. Im Jahr 2024 untersuchten Privacy International (PI) und Women on Web (WoW), welche Anliegen und Erfahrungen Aktivist*innen der sexuellen und reproduktive Rechte zu Privatheit und Überwachung im digitalen Raum machten. Darauf basiert die praktische Anleitung, die PI und WoW erstellt haben, wie ihre Privatheit zu schützen und ihre Geräte zu sichern sind. Auf Englisch (6.3.2026).
Augustin, Kersten; Hecht, Patricia: Frauke Brosius-Gersdorf im Gespräch. „Sagt den Töchtern, sie können alles werden“. Eine rechte Kampagne verhinderte, dass Brosius-Gersdorf Verfassungsrichterin wurde. Wie sie heute darauf blickt – und was sie sich für die Zukunft wünscht. taz Die Tageszeitung (30.1.2026).
Internationale Frauengesundheit
Deutsches Ärzteblatt: Frauengesundheit: Ein Blick nach Österreich und in die Schweiz. In Österreich gibt es bereits seit 2020 einen Aktionsplan Frauengesundheit, den das österreichische Gesundheitsministerium gemeinsam mit dem Frauenministerium initiierte und der sich an drei verschiedenen Lebensphasen von Frauen orientiert. Der Aktionsplan Frauengesundheit enthält 17 Wirkungsziele und 40 Maßnahmen, deren Umsetzung in den einzelnen Bundesländern von sogenannten Focal Points überprüft und unterstützt wird,
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UK Parliament, House of Commons, Women and Equalities Committee: Menstrual health of girls and young women. Twelfth Report of Session 2024 – 26 (4.3.2026).
Deutsches Ärzteblatt: Müttersterblichkeit in den USA: Gewalt und Überdosierungen häufigste Ursachen (10.3.2026).
World Health Organisation: Conflict and instability make pregnancy more dangerous. Department Update. Nearly two-thirds of all maternal deaths worldwide occur in countries marked by conflict or fragility. The maternal mortality ratio of a woman who lives in a country affected by conflict dying due to maternal causes is around five times higher for each pregnancy she undergoes compared to her peers in stable countries.
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Gegen Gewalt an Frauen
S.I.G.N.A.L., Koordinierungs- und Interventionsstelle (KIS): Häusliche und sexualisierte Gewalt erkennen – Handeln im Gesundheitsbereich. Leitfaden oder Handlungsempfehlungen.
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Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Dunkelfeldstudie LeSuBiA zeigt: Weniger als zehn Prozent der Gewalterfahrungen werden angezeigt. Frauen, junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und Angehörige der queeren Community sind besonders oft von Gewalt betroffen (10.2.2026).