Für eine frauenzentrierte Gynäkologie: Maria Beckermann, Friederike Perl „Frauen-Heilkunde und Geburts-Hilfe“

Frauen-Heilkunde und Geburts-Hilfe

Das Buchprojekt

Die Idee, ein gynäkologisches Fachbuch von Frauen für Männer und Frauen zu schreiben, gab es schon 1994. Einen Vertrag konnten Maria Beckermann und Friederike Perl 1996 vorlegen. 75 Autorinnen aus 14 verschiedenen Berufen, davon Ärztinnen aus 10 verschiedenen Fachrichtungen, machten mit. Der Schwabe Verlag Basel hat das Buchprojekt auf einzigartige Weise gefördert und finanziell unterstützt. Auf der AKF-Jahrestagung 2004 konnte das dreibändige Werk präsentiert werden.

Es verbindet auf vollkommen neuartige Weise eine ganzheitliche Sicht verschiedener Professionen auf Frauenkörper mit dem wissenschaftlichen Ansatz der evidenzbasierten Medizin, die in den 1990er Jahren in Deutschland noch in den Anfängen steckte.

Die Perspektive der betroffenen Frauen

„Das patriarchal organisierte Krankenhaus- und Universitätssystem in Deutschland erlaubt Frauen – ob als Patientinnen oder als Expertinnen – kaum Definitionsmacht, d.h. es sind nach wie vor die Männer, die bezüglich Frauengesundheit festlegen, was ein relevantes Problem ist und wie es zu bearbeiten sei.“

Maria J. Beckermann und Friederike M. Perl in: Frauen-Heilkunde und Geburts-Hilfe. Bd. 1. Basel 2004. ISBN 3-7965-1600-9, S. 9.
Eine Neuauflage des Werks ist nicht geplant.

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