Diskussionen zum Mammografie-Screening: Frauen können Entscheidungen selbst treffen

Zum Download: Gespräch zwischen Ingrid Mühlhauser und Ulrike Nitz als pdf

Aktuell erschien der Versorgungs-Report Früherkennung des Wissenschaftlichen Institutes der AOK WiDO bei der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. AKF-Vorsitzende Prof. Dr. med. Ingrid Mühlhauser diskutiert darin mit Prof. Dr. med. Ulrike Nitz, Chefärztin am Brustzentrum Niederrhein in Mönchengladbach über Nutzen, Risiken und Aufklärung beim Mammografie-Screening. Die Diskussion spiegelt besonders den Stellenwert der informierten Entscheidung.

„Die Frauen wollen verstehen, worüber sie entscheiden. Für mich ist es eine ethische Frage, Informationen möglichst so zur Verfügung zu stellen und Aufklärungs- und Informationsgespräche so zu führen, dass die Menschen sich einer informierten Entscheidung zumindest annähern“, so AKF-Vorsitzende Ingrid Mühlhauser, die sich Entscheidungshilfen in Modulform wünscht.

Zwar gibt es inzwischen eine Entscheidungshilfe für Frauen, die zum Mammographie-Screening eingeladen werden, doch evidenzbasierte vertiefende Zusatzinformationen zu speziellen Fragestellungen könnten zusätzlich angeboten werden, für Frauen, die mehr wissenschaftlich abgesicherte Informationen wünschen.

Auch für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, wird ein solches Informationsangebot mit modular aufgebauten Entscheidungshilfen, orientiert an den jeweiligen Entscheidungen, die die Patientinnen treffen müssen, dringend benötigt. Dafür setzt der AKF sich weiterhin aktiv ein.

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