Newsletter 5/2026
Aus dem Arbeitskreis Frauengesundheit e.V.
Kommende Veranstaltungen
AKF-Mitgliederversammlung und Vorstandswahl, Freitag 6.11.2026, 18 Uhr. Bielefeld.
Nähere Informationen und Anmeldung im Mitgliederbereich. Dort sind die Einladung und die Unterlagen zu finden. Beim Einloggen hilft Julia Kemp, falls nötig, bitte eine E-Mail an buero@akf-info.de.
Wir bitten um Verständnis, dass die Mitgliederversammlung ausschließlich in Präsenz stattfinden kann.
AKF-Fachtagung 2026, Frauengesundheit zwischen Pathologisierung und Medical Gaslighting, Wissen. Macht. Kommunikation. Samstag, 7.11.2026 – Sonntag, 8.11.2026, Bielefeld.
Warum werden Frauen mit ihren Beschwerden im Gesundheitssystem systematisch nicht ernst genommen? Und was braucht es, damit sich das ändert? Mit diesen Fragen lädt der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) ein. Medical Gaslighting, also die systematische Entwertung des Erlebens und Erfahrungswissens von Patient*innen, ist kein Randphänomen, sondern Ausdruck tief verankerter Machtstrukturen in Versorgung, Forschung und Gesundheitspolitik. Der Fachtag bringt Wissenschaftlerinnen, Versorgungspraktikerinnen und zivilgesellschaftlich Engagierte zusammen, um dieses Phänomen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten: von epistemischer Ungerechtigkeit und Gender Data Gap über körperliche Selbstbestimmung und partizipative Forschung bis hin zu den Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz in der Frauengesundheit. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu bündeln, den interprofessionellen Austausch zu stärken und konkrete Impulse für eine geschlechtergerechtere Gesundheitsversorgung in Deutschland zu setzen. Die Ergebnisse werden digital dokumentiert und der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier gibt es das Programm.
Abends gibt es die Gelegenheit, sich kennenzulernen, zum Netzwerken und zum entspannten Austausch. Im Haus der Kirche – in unmittelbarer Fußnähe zum Tagungshotel – ist für Essen und Trinken gesorgt, eine amerikanische Auktion von AKF-Devotionalien und ein Mitsingevent runden das Programm ab. Zur Anmeldung geht es hier entlang!
Aktivitäten
Statement des AKF zur Auseinandersetzung um die S3-Leitlinie Stilldauer und Interventionen. Der AKF beschäftigt sich mit Themen der Frauengesundheit unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und hat daher mit großer Freude die Veröffentlichung der S3-LL Stilldauer und Interventionen zur Kenntnis genommen. Zahlreiche Studien belegen den gesundheitlichen Mehrwert des Stillens für Frauen, wie die Leitlinie eindrucksvoll darstellt. In Übereinstimmung mit den Empfehlungen der WHO empfiehlt die Leitlinie: „Reifgeborene Kinder sollten bis zum vollendeten 6. Lebensmonat ausschließlich oder überwiegend gestillt werden.“ Damit wird die bislang in Deutschland geltende Meinung, eine ausschließliche Stilldauer von 4 Monaten sei ausreichend, abgelöst. Um so mehr verwundert, dass im Nachgang zur Veröffentlichung der Leitlinie ein Artikel in einer Zeitschrift des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen erschien, der die Leitlinienempfehlung massiv kritisiert.
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Am 22.9.2026 fand in Berlin im Hotel Estrel in großem Rahmen die offizielle Verkündung der Allianz für Frauengesundheit statt. 16 Frauen stellten sich als Initiatorinnen der Allianz vor. Als Gründungspartnerinnen wiesen sich die Healthcare Frauen, Spitzenfrauen Gesundheit, nexxt level, medconference und Runder Tisch der Frauen im Gesundheitswesen aus. Sponsoren, Kooperationspartner und Medienpartner unterstützten. Die Grußworte der Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit zu Beginn und die Teilnahme von Bundestagsabgeordneten aus den Regierungsfraktionen an einer Podiumsdiskussion zeigten das Interesse von Regierung und Politik. Mit der Ausrufung der Allianz für Frauengesundheit soll eine Initiative für eine Nationale Frauengesundheitsstrategie starten. Der AKF wird sich mit dieser Entwicklung befassen. Ulrike Hauffe.
Der AKF unterstützt den Protest der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk) gegen die geplante Streichung der Förderung der Stiftung Cochrane. Die Förderung von evidenzbasierter Medizin und entsprechende Gesundheitsinformationen sind notwendig, um eine qualitativ gute Gesundheitsversorgung zu ermöglichen und um eine Über-, Unter- und Fehlversorgung von Patient*innen zu vermeiden. Das hat sich erneut auch wieder in der Debatte um die Wechseljahre gezeigt.
Am 8.10.2026 wurde in den Bundestag ein fraktionsübergreifender Antrag zu NIPT eingebracht: Kassenzulassung des NIPT, Monitoring der Konsequenzen, Einrichtung eines Gremiums.
Nach Debatte mit Aufhebung des Fraktionszwangs wurde mit großer Mehrheit entschieden, die Informationsgrundlage für eine weitere Entscheidung entwickeln zu lassen. Bedeutet: Ein Monitoring der Nutzung des Tests soll stattfinden sowie ein Expert*innengremium eingerichtet werden, das bis Juni 2027 einen Vorschlag zur Nutzung des Tests vorlegen soll. Diese mehrheitliche Entscheidung erscheint inhaltlich nicht so weitreichend wie ursprünglich gedacht, aber zumindest wird nun eine weitere Grundlage für eine Entscheidung entwickelt – nach mehreren Jahren Diskussion und Vorlage der bisherigen Nutzungsdaten durch Dagmar Hertle, Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg) – Mitglied im AKF. Wir bleiben dran! Ulrike Hauffe. Siehe auch Deutscher Bundestag: Ja zum Monitoring der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (8.10.2026).
In eigener Sache
Herzlichen Glückwunsch an unser langjähriges Vereinsmitglied Eva Waldschütz. Sie erhielt den Ehrenamtspreis. Wuppertaler-Verleihung: „Wir sind die Basis der Demokratie“. Westdeutsche Zeitung. Für ihren Einsatz im Vorstand von Pro Familia NRW und bei den Wupperfrauen wurde Eva Waldschütz ausgezeichnet. Die Gynäkologin im Ruhestand setzt sich für Frauengesundheit, Selbstbestimmung und Geschlechtergerechtigkeit ein (4.10.2026).
Unser langjähriges Vereinsmitglied Edith Bauer verzichtete zu ihrem Geburtstag und dem (gleichzeitigen) ihres Mannes auf Geburtstagsgeschenke und bat explizit um Spenden für den AKF. Wir danken Edith sehr herzlich für diese sehr großzügige Unterstützung.
Eine von uns… aus unseren Mitgliedsorganisationen
Mother Hood e.V.: Elterngeldreform: Kürzungen gehen zu Lasten von Familien und Müttern. Pressemitteilung. Weniger finanzielle Absicherung, zu wenig Unterstützung in den Wochen nach der Geburt und weniger Schutz für Stillende: Die Elternorganisation Mother Hood fordert Änderungen am Referentenentwurf (24.9.2026).
Gesundheitsinformation und Patientinnenberatung
Zacher, Sandro; Lauberger, Julia; Lühnen, Julia; im Auftrag des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin e.V.: Herausforderungen für die Qualitätssicherung am Beispiel Gonarthrose. Gesundheitsinformationen auf YouTube. Unterstützen deutschsprachige youtube-videos informierte Entscheidungen zur Behandlung einer Gonarthrose? KHV-Journal (8,2026)
Deutsches Krebsforschungszentrum, Krebsinformationsdienst: WHO-Informationsblätter zur Krebsprävention auf Deutsch erschienen. Linktipp für Fachkreise. Kerstin Wittenberg. Für jede Empfehlung zur Krebsprävention gibt es ein eigenes Informationsblatt. Konkrete Beispiele erläutern anschaulich die Möglichkeiten, das persönliche Krebsrisiko zu verringern. Außerdem wird der Zusammenhang mit anderen Risikofaktoren und die mögliche vorbeugende Wirkung auch für andere Erkrankungen aufgezeigt (6.8.2026).
Robert Koch Institut: Kurz & Knapp. Faktenblatt zur HPV-Impfung in verschiedenen Sprachen. Das Faktenblatt fasst die wichtigsten Informationen zu der Impfung zusammen. Mit den Übersetzungen des Faktenblattes zur HPV-Impfung in neun Sprachen sollen Sprachbarrieren abgebaut und der Zugang zu verlässlichen Informationen zur HPV-Impfung erleichtert werden. Erhältlich in Deutsch, Englisch, Arabisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Serbisch, Ukrainisch, Rumänisch sowie Persisch (Farsi/Dari) (24.9.2026).
Deutsches Krebsforschungszentrum, Krebsinformationsdienst: „Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da.“ Ärztinnen und Ärzte bieten aktuelles Wissen, individuelle Informationen und Hilfe zur Bewältigung von Krebs. Ärztlicher Telefondienst: Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte erreichen die Ärztinnen und Ärzte telefonisch unter 0800 420 30 40* täglich von 8 bis 20 Uhr. Ärztlicher E-Mail-Service: Schriftliche Anfragen beantworten Ärztinnen und Ärzte entweder über ein datensicheres Kontaktformular oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
Niederberger, Marlen; Jahl, Lotta; Geberzahn, Viola: Sexualität und Intimität nach einer Krebserkrankung. Prävention und Gesundheitsförderung. Eine explorative Analyse aus drei komplementären Perspektiven. Prävention und Gesundheitsförderung (23.7.22026).
Deutsches Ärzteblatt: Offenbar keine Verbesserung der Lebensqualität durch Adipositasmedikamente. Die Auswahl der Medikamente, die Menschen mit Adipositas bei der Gewichtsreduktion helfen, wird immer größer. Eine Netzwerk-Metaanalyse verglich die Wirkung von zugelassenen oder in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffen auf das Körpergewicht und 23 andere klinische Parameter (BMJ 2026; DOI: 10.1136/bmj-2026-372161). Sie attestiert den Substanzen in vielen Punkten eine gute Wirksamkeit – außer in der Lebensqualität (10.7.2026).
Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz: Generative künstliche Intelligenz (KI) und Gesundheitsinformationen. Das Factsheet beleuchtet Nutzen und Risiken der Nutzung generativer KI für Gesundheitsfragen und bietet mit einem Praxisleitfaden Praxisleitfaden zur Nutzung von KI-Chatbots für Gesundheitsfragen. Hilfestellungen für die Anwendung von KI-Chatbots (30.9.2026).
Reproduktive Gesundheit
World Health Organization: WHO guidelines on expanding contraceptive options. The guideline addresses five topics: three contraceptive methods not previously included in WHO guidance (ormeloxifene, quinestrol-containing pills and mifepristone for emergency contraception) and two contraceptive practices (continuous or extended use of combined oral contraceptive pills and extended use of the etonogestrel-releasing implant). Drawing on rigorous systematic reviews and expert assessment of the evidence on effectiveness, safety and acceptability, the guideline presents recommendations for each method and practice (23.9.2026).
World Health Organization: Target product profiles for development of novel male contraceptive methods. Men’s participation in contraception and family planning remains limited and is primarily confined to male condoms, vasectomy and withdrawal. To expand men’s contraceptive choices, efforts are underway to develop safe, effective and reversible novel male contraceptive methods and delivery systems. The profiles address three modes of action: suppression of spermatogenesis, inhibition of sperm function, and blockade of sperm transmission or transport (22.9.2026).
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB): Kinderwünsche und ihre Verwirklichung: Zukunftssorgen, aber auch regionale Lebensbedingungen prägen die Familienplanung. Auch wenn die Geburtenrate in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gesunken ist, wünschen sich viele junge Menschen doch weiterhin Kinder. Sie setzen ihren Kinderwunsch aber nicht immer um oder sie schieben ihn auf. Eine neue Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt, dass nun erstmals seit vielen Jahren der Kinderwunsch gesunken ist, während Zukunftssorgen auf Grund globaler Krisen zugenommen haben. Gleichzeitig sind für Kinderwünsche und ihre Umsetzung auch regionale Lebensbedingungen wie die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum, Kitas und wirtschaftliche Perspektiven wichtig (2.9.2026).
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: LIEBESLEBEN-Studie: Wissen, Einstellungen und Verhalten zu sexueller Gesundheit und STI. Die LIEBESLEBEN-Studie ist eine deutschlandweite Repräsentativbefragung. Die Daten zeigen insgesamt, dass nach wie vor Herausforderungen in der Präventions- und Aufklärungsarbeit rund um sexuelle Gesundheit bestehen. Dazu ist es notwendig, Tabuisierungen entgegenzuwirken und mit der komplexen Intervention LIEBESLEBEN eine verlässliche Quelle für Informationen bereitzustellen. Faktenblätter
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Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA): In-vitro-Fertilisation: Viele Zusatzbehandlungen ohne belegten Nutzen. Die Wahrscheinlichkeit, nach einer In-vitro-Fertilisation (IVF) ein Kind zu bekommen, liegt bei etwa 30-40 % (Daten aus Australien und Neuseeland). Häufig bieten IVF-Kliniken den Paaren ergänzende Verfahren, Medikamente oder Techniken an, die die Erfolgschancen erhöhen sollen. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse deutet darauf hin, dass viele dieser Zusatzbehandlungen (IVF Add-ons) die Chance auf ein Kind wahrscheinlich nicht erhöhen (5.10.2026).
Deutsches Institut für Menschenrechte, Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention: Kassenzulassung des Nicht-Invasiven Pränataltests (NIPT). Menschenrechtliche Notwendigkeit eines Monitorings der Konsequenzen Kassenzulassung des Nicht-Invasiven Pränataltests (NIPT). Seit Juli 2022 ist der nicht-invasive Pränataltest (NIPT) auf Chromosomen-Abweichungen eine Kassenleistung. Die Kassenzulassung wurde nicht wissenschaftlich begleitet, sodass belastbare Daten zur Auswirkung der Zulassung fehlen. Das Papier gibt Auskunft über die aktuellen Entwicklungen zum NIPT und die Notwendigkeit der Einrichtung eines Monitorings der Konsequenzen der Kassenzulassung (8,2026).
Trudeau, Noah M.: Daggula, Kirantheja et al.: Mapping the gendered dynamics of cesarean section. A scoping review. Plos. Global Health Policies.
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Kniffka, Maxi: Warum schließen immer mehr Geburtskliniken? Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Podcast. Maxi Kniffka spricht darüber, wie sich Klinikschließungen, Fachkräftemangel und die Krankenhausreform auf die Geburtshilfe in Deutschland auswirken (2.9.2026).
Reiches, Meredith W.; DiMarco, Marina et al.: Does menstrual cycle tracking enhance female athlete health and performance? Social Science and Medicine.
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Deutscher Bundestag: Endometriose. Wissenschaftliche Dienste (23.9.2027).
Cochrane: Was sind die langfristigen Wirkungen einer mindestens einjährigen Hormontherapie bei Frauen in der Peri- und Postmenopause? Autor*innen: Bofill, Rodriguez, Magdalena; Yong Li Ning et al. Systematischer Review (4.9.2026).
Smolak, Helena: So entwickelte sich die Menopause bei Frauen zu einem Milliardenmarkt. Investoren und Pharmafirmen stecken Milliarden in Produkte für Frauen in der Menopause. Dennoch fehlt es an wirksamen Therapien. Ein deutscher Anbieter profitiert. Handelsblatt (10.9.2026).
Deutsches Ärzteblatt: Frauen mit wiederholten Spontanaborten. Leitlinie aktualisiert (29.8.2026).
Doctors for Choice Germany: Nach den Wahlen. §218 gehört endlich in die Geschichtsbücher. Pressemitteilung (25.9.2026).
Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Bremen: Jahresbericht zu Schwangerschaftsabbrüchen 2025/2026 vorgelegt.
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Ramanadhan, Shaalini; Edelman, Alison et al.: Mifepristone versus other interventions for the prevention of pregnancy in reproductive-age women using emergency contraception. Cochrane Database Systematic Review 9(9):CD016275. doi: 10.1002/14651858.CD016275. Als Notfallkontrazeption sind mittlere Dosen und auch niedrige Dosen an Mifepriston effektiver als Levonorgestrel. Sie zeigen auch weniger Nebenwirkungen (21.9.2026).
Förderverein Normale Geburt e.V.: Väter und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Kinder, Mittwoch, 13.11.2026, 14-18 Uhr, Online-Veranstaltung. Wie verändert sich die Rolle des Vaters im Wandel der Generationen? Wie entsteht Bindung bereits in der Schwangerschaft und wie bringen sich Väter oder Co-Eltern aktiv ein? Welchen Platz können sie in der Geburtsbegleitung einnehmen? Gemeinsam mit Referierenden widmet sich die Jahresveranstaltung ganz dem Thema Väter und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Kinder.
pro familia: Rassismus-kritische Perspektiven auf Schwangerschaftsabbrüche. Wie gelingt eine diversitätssensible Weiterentwicklung psychosozialer und medizinischer Versorgung? Freitag, 13.11.2026, 11.30-13 Uhr, Online-Fachgespräch. Mit Vorträgen von Anthea Kyere, Sozialwissenschaftlerin und Antidiskriminierungsberaterin, Mitglied im Netzwerk Reproduktive Gerechtigkeit; Ísis Fernandes, Projektleitung MigrAccess!, DaMigra – Dachverband der Migrantinnenorganisationen in Deutschland e.V., Anmeldung.
pro familia: Schwangerschaftsabbruch und Migration: Zugang, Versorgung und institutionelle Barrieren. Neue Forschungsergebnisse am Beispiel Berlin und Brandenburg. Freitag, 11.12.2026, 11.30-13 Uhr, Online-Fachgespräch. Stefanie Theuring, Arbeitsgruppenleitung Migration und Gesundheit, MigraH-Projektgruppe der Berliner Universitätsallianz, Institut für Internationale Gesundheit, Charité-Universitätsmedizin Berlin. Wie prägen gesundheitspolitische und institutionelle Rahmenbedingungen den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch für Personen, die noch nicht lange in Deutschland leben? Anmeldung.
Maeffert, Jana, Gyn Praxis Nova, Berlin: Die operative Schwangerschaftsbeendigung im späten 1. und im 2. Trimenon. Theorie und Praxis. Freitag, 12.3.2027, 16-20 Uhr, Berlin. Hintergrund: Eine Schwangerschaftsbeendigung im 2. Trimenon ist für die Betroffenen praktisch immer eine Ausnahmesituation. In den überwiegenden Fällen ist aus einer gewünschten Schwangerschaft eine unglücklich verlaufende geworden. In Deutschland wird die operative einzeitige Beendigung nach der 14. Schwangerschaftswoche sehr viel seltener angeboten als in Nachbarländern, obwohl sie eine sichere Alternative zur stationären medikamentösen Methode ist. Für die Betroffenen ist aber die Wahl der Methode und der Begleitung ein entscheidender Faktor, um die Situation gut verarbeiten zu können.
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Pflege
Polizei Berlin: Netzwerk Gewaltfreie Pflege. Sind Sie selbst betroffen oder machen sich Sorgen um einen pflegebedürftigen Menschen? Hier finden Sie Hilfe und Beratung. Gemeinsam für Gewaltprävention und Schutz pflegebedürftiger Menschen in Berlin. Das Netzwerk Gewaltfreie Pflege wurde im Jahr 2021 gegründet mit dem Ziel, pflegebedürftige Menschen in Berlin wirksam und nachhaltig vor Gewalt zu schützen. Hierzu arbeiten regelmäßig mehr als 30 Institutionen und Einrichtungen multiprofessionell zusammen – organisiert durch die Koordinatorinnen Sichere Pflege des LKA Berlin. Beteiligt sind unter anderem Strafverfolgungsbehörden, zivilgesellschaftliche Beratungsstellen, berufsständische Organisationen und Senatsverwaltungen. Mitglieder, Hintergrundinformationen (o.D.).
idw – Informationsdienst Wissenschaft: Demenz belastet Europa mit jährlich über 220 Milliarden Euro – Informelle Pflege als größter Kostenfaktor. Demenz verursacht in den hochentwickelten europäischen Ländern jährlich gesellschaftliche Kosten von 221,4 Milliarden Euro, das entspricht einem Durchschnitt von 25.218 Euro pro Patient*in. Zu diesen Ergebnissen kommt ein internationales Forschungsteam, das unter der Leitung von Richard Dodel, Lehrstuhl für Geriatrie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen 45 Studien aus ganz Europa systematisch ausgewertet hat, um die gesamtwirtschaftliche Belastung durch Demenz zu analysieren.
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Arbeitskreis Frauen und Pflege des Bremer Forums Frauen*gesundheit: Demenz – (k)ein Thema für Bremen? Demenz ist eine der zentralen kommunalen Zukunftsaufgaben. Dabei sind Frauen in doppelter Hinsicht von Demenz betroffen: als Erkrankte sowie als Pflegende. Etwa 65 Prozent der an Demenz erkrankten Personen sind weiblich. Ein Grund hierfür ist unter anderem ihre höhere Lebenserwartung. Nach Schätzungen sind unter den pflegenden Angehörigen rund zwei Drittel Frauen: Meist die Partnerinnen, Töchter oder Schwiegertöchter.
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Gesundheit und Gesellschaft
Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM-Netzwerk): Ein falsches Signal in Zeiten von Fake News und Wissenschaftsskepsis: Das EbM-Netzwerk kritisiert die Beendigung der Förderung der Cochrane Deutschland Stiftung. Das EbM-Netzwerk erachtet es als eine öffentlich-rechtliche Aufgabe, bevölkerungsweit den niedrigschwelligen Zugang zu unabhängigem, aktuellem evidenzbasiertem Wissen zu ermöglichen und die Vermittlung der Methoden der EbM als Teil der Gesundheitskompetenz zu fördern (29.9.2026).
Deutsches Ärzteblatt: Hessisches Gesundheitsministerium richtet ein eigenes Referat für Frauengesundheit ein. Damit will das Land Hessen die vielfältigen Themen der Frauengesundheit künftig an einer zentralen Stelle bündeln. Der gesundheitspolitische Schwerpunkt werde organisatorisch fest verankert und die bisherige Arbeit des Ministeriums gebündelt und weiterentwickelt, sagte Gesundheitsministerin Diana Stolz. „Frauengesundheit ist keine Nischenfrage. Sie ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen und gerechten Gesundheitsversorgung. Deshalb ist es konsequent, dass sich das auch in der Struktur unseres Ministeriums widerspiegelt“, so Stolz (24.9.2026).
Fachausschuss des Deutschen Frauenrats: Demokratie verteidigen. Antifeminismus konsequent entgegentreten. Demokratische Wahlentscheidungen unterstützen. Toolkit gegen Antifeminismus. Dieses Toolkit unterstützt Frauenverbände und Gleichstellungsakteur*innen dabei, Antifeminismus zu erkennen, einzuordnen und wirksam zu bearbeiten. Es bündelt Soforthilfen, Rechts- und Satzungsfragen, Argumentationshilfen, Bildungsarbeit, Anlaufstellen, Forschung und vertiefende Materialien (20.8.2026).
Cridford, Becky; Politis, Marina et al.: A call to reclaim the missing mothers of medicine. The professionalisation of medicine has often excluded and erased women from its history. British Medical Journal 2025. Female doctors of the 19th century, from Elizabeth Blackwell to Sophia Jex-Blake, are celebrated as pioneers, when we should instead view them as reclaimers of lost territory. Women’s healing practices were not just lost, but were pushed aside by an often hostile medical establishment (16.12.2025).
Cochrane Deutschland: Geschenke und Honorare von Pharmafirmen verschlechtern die Qualität ärztlicher Verordnungen. Essenseinladungen, Honorare, Fortbildungen und Außendienst-Besuche in Praxen: Pharmaunternehmen weltweit investieren viel Geld, um Ärzt*innen über ihre Medikamente zu informieren. Ein neuer Cochrane Review zeigt: Ärzt*innen, die Geschenke oder Zahlungen von Pharmafirmen bekommen, verordnen mehr Medikamente als andere Ärzt*innen – was wahrscheinlich auch zu höheren Arzneimittelkosten führt. Zugleich verschreiben diese Ärzt*innen häufiger Medikamente, die nicht von der entsprechenden medizinischen Leitlinie empfohlen werden (9.10.2026).
Ferguson, Melanie A; Sarant, Julia Z. et al.: Hearing aids for mild to moderate hearing loss in adults. 2026 Aug 26;2026(8):12023. doi: 10.1002/14651858.CD012023.pub3. Cochrane Based Systematic Review (26.8.2026).
Fuchs, Judith; Sarganas, Giselle: Stürze und Polypharmazie – Häufigkeiten und Ansatzpunkte für Prävention. Die hohe Sturzprävalenz bei Menschen ab 80 Jahren verdeutlicht den Bedarf an wirksamerer Sturzprävention in Deutschland. Relevante Ansatzpunkte für Präventionsmaßnahmen sind insbesondere Mobilitätseinschränkungen, frühere Stürze, Harninkontinenz, Sehbeeinträchtigung, depressive Symptomatik sowie Polypharmazie und FRIDs (fall-risk increasing drugs). Bundesgesundheitsblatt (14. 8.2026).
Aikins, Muna: Ach, Mensch! Welche Folgen hat Rassismus für unsere Gesundheit? Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (19.08.2026).
Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA): Schwedisches HTA-Institut bündelt Evidenz zu Post-COVID. Die schwedische HTA-Agentur Statens beredning för medicinsk och social utvärdering (SBU) führt seit 2021 kontinuierlich Recherchen zu methodisch hochwertigen Studien zu Post-COVID durch.
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Freie Hansestadt Bremen; Zentralstelle der Landesbeauftragten: K.O.-Tropfen und Drink Spiking – Wie kommen Betroffene in Bremen an Hilfe? Studentisches Forschungsprojekt. Im Land Bremen untersucht eine neue Studie, welche Erfahrungen Betroffene von K.O.-Tropfen machen und auf welche Hürden sie beim Zugang zu medizinischer, rechtlicher und psychosozialer Unterstützung stoßen. Die anonyme Online-Befragung der Universität Bremen, in Kooperation mit der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten, der Gewaltschutzambulanz und des Zucker e.V., soll Versorgungslücken sichtbar machen und dazu beitragen, Hilfsangebote bedarfsgerechter weiterzuentwickeln. Teilnehmen können volljährige Betroffene sowie Menschen, die entsprechende Situationen miterlebt oder beobachtet haben. Die Befragung ist online verfügbar.
NAKO Gesundheitsstudie: Kindheitstraumata und Depression: Geschlechtsunterschiede in Exposition und Krankheitslast. Pressemitteilung. Eine aktuelle Analyse der NAKO Gesundheitsstudie zeigt: Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend Traumata wie Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt hatten, hatten im Erwachsenenalter ein etwa doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Besonders ausgeprägt waren die Zusammenhänge bei emotionaler Misshandlung und Vernachlässigung.
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Dörr, Dorothee; du Bois, Gabriele: Medizinische Suizidassistenz in Deutschland. Stellungnahme des Deutschen Ärztinnen Bundes (DÄB)-Ethikausschuss (9.2025).
Deutsches Digitales Frauenarchiv: Über Hedwig Dohm. Frauenwahlrecht, Frauenstudium, ökonomische und soziale Gleichstellung – dies und mehr forderte Hedwig Dohm für ihre Geschlechtsgenossinnen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie schrieb gegen die Antifeminist/innen ihrer Zeit an und wurde zu einer der bedeutendsten Stimmen der historischen Frauenbewegung.
Frauen und Mädchen Gesundheits Zentrum Hannover: Frauengesundheit und Kriege. Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10-16.30 Uhr, Fachtagung. Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, 30165 Hannover.
G³ – Arbeitsgemeinschaft für geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung e.V.: Perspektiven der geschlechtersensiblen Medizin im deutsch-österreichischen Dialog. Freitag, 6.11.2026, 9-17.30 Uhr. Österreichisches Kulturforum Berlin (Österreichische Botschaft), Berlin. Der Kongress bringt Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Forschung und Gesundheitsversorgung aus Deutschland und Österreich zusammen, um zu diskutieren, wie geschlechtersensible Aspekte systematisch in Versorgung, Leitlinien, Datenstrukturen, Künstliche Intelligenz und medizinische sowie gesundheitsfachliche Ausbildungen integriert werden können.
Frauengesundheit international
Karunakara, Unni: Germany Hosts the World Health Summit, But Has No Plan for the World’s Health. Health Policy Watch. The WHO lists Germany as its largest donor in 2020-21 and second largest since. Those days are ending. The Bundestag is considering a 2027 budget that grows by almost 6%, mostly for defence, while cutting the health ministry’s operational fund to strengthen international health by 15.3%, from €55.9 million to €47.33 million (9.10.2026).
Plan International Deutschland; Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum: Mädchen Gesundheit Weltweit. Erste Ergebnisse des Weltmädchenindex. Er macht die Lebenswirklichkeit von weltweit rund einer Milliarde Mädchen (gut 971 Millionen) im Alter von fünf bis 19 Jahren sichtbar. Mit diesem Instrument ist es erstmals möglich, die globale Situation der Mädchen zu zeigen.
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Anderson, Stefan: Extreme Heat Is Making Pregnancy More Dangerous for Mothers and Newborns. Nearly three in four maternal healthcare workers say extreme heat-related complications among pregnant women have increased over the past five years, according to a five-country survey. The poll of 1,001 obstetricians, midwives, nurses and other maternity staff in Australia, Brazil, India, the UK and Zimbabwe, commissioned by Wellcome Trust, found 73% had seen more heat-related cases or complications in pregnant women. Another 76% reported an increase in foetal or newborn health issues (6.10.2026).
Gegen Gewalt an Frauen
Runder Tisch Berlin: Empfehlung. Digitale Gewalt – Thema in Ersthilfe und gesundheitlicher Versorgung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt. Digitale Gewalt ist für immer mehr Menschen, insbesondere für jüngere Frauen* sowie trans-, inter- und nonbinäre Personen, ein massives Problem. Im Zusammenhang mit Gewalt in (Ex-) Paarbeziehungen bzw. häuslicher Gewalt werden Macht und Kontrolle zunehmend mit digitalen Mitteln ausgeübt. Praktische Handlungsmöglichkeiten für Gesundheitsfachpersonen, spezialisierte Anlaufstellen für Betroffene und für Fachpersonen (8,2026).
Hausärzteverband Berlin und Brandenburg, Fachverband für medizinische Berufe: Verdacht auf Gewalt in der Häuslichkeit – Handlungsempfehlung für Ärzt*innen (6,2026).
Land Niedersachsen: Gemeinsam für Respekt im Gesundheitswesen. Die landesweite Kampagne Wer hilft, verdient Respekt setzt sich zusammen mit anderen Akteur*innen für mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den im Gesundheitswesen tätigen Menschen ein. Anlass sind die zunehmenden Fälle verbaler und körperlicher Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie weitere Mitarbeitende im Gesundheitswesen. Die Kampagne macht mit Plakaten, Postkarten, Kinospots und Social-Media-Maßnahmen auf diese Entwicklung aufmerksam, sensibilisiert die Öffentlichkeit und wirbt für einen respektvollen Umgang miteinander (16.9.2026).
ARD: #MedToo – Macht und Missbrauch im OP. 38,39 Min. Obwohl ein Großteil der Medizinstudierenden weiblich ist, sind Frauen auf den Chefposten in Krankenhäusern selten. Auch in der Chirurgie, dem Herzstück der Spitzenmedizin, sind Frauen stark unterrepräsentiert. Die Doku gibt Einblicke in ein System, in dem Können allein offenbar nicht über die nächsten Karriereschritte entscheidet. Die Protagonistinnen berichten eindrücklich, wie Sexismus, Machtmissbrauch und die starke Abhängigkeit von einzelnen Vorgesetzten die Arbeit in der Chirurgie prägen und nicht selten dazu führen, dass hochqualifizierte Frauen diesem Bereich den Rücken kehren (6.10.2026).
Berliner Hebammenverband und Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte, LV Berlin (Hg.): Häusliche Gewalt in der Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen. Eine Arbeitshilfe für Hebammen und Gynäkolog*innen (4,2026).
Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen: Weibliche Genitalverstümmelung/-beschneidung (Female Genital Mutilation/Cutting, FGM/C)FGM/C). Erkennen, ansprechen, schützen. Orientierung und Handlungshilfe für Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Beratung, Jugendhilfe und Verwaltung.
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Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cansu Özdemir, Kathrin Gebel, Desiree Becker, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/7720 – Weibliche Genitalverstümmelung – Lagebild, Schutz, Versorgung, Asylpraxis und internationale Kooperation (16.9.2026).
Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs: Aufrufkampagne für Menschen mit Behinderungen gestartet. Mit der Botschaft Offen für deine Geschichte werden behinderte Frauen und Männer*dazu eingeladen, der Kommission über sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend zu berichten. Auch Angehörige und Fachkräfte können der Kommission berichten (14.9.2026).
White, Catherine; DeConinck, Sarah et al.: Skin colour, injury rates and sexual violence. Time to even the playing field. A retrospective analysis of 292 forensic medical records, Journal of Forensic and Legal Medicine 120; 2026. Signal Intervention Newsletter: Die gerichtsverwertbare Dokumentation von Verletzungen nach geschlechtsbezogener Gewalt kann ein Strafverfahren maßgeblich zugunsten der Betroffenen beeinflussen.
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TERRE DES FEMMES: LAUTSTARK am 25.11.: Sexualisierte Gewalt und Chemische Unterwerfung beenden. #GlasklarGegenGewalt. jedes Jahr ruft TERRE DES FEMMES rund um den 25. November 2026, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, zu Aktionen auf: Egal ob vor dem Brandenburger Tor oder an vielen anderen Orten in Deutschland – TERRE DES FEMMES will mit Aktionen und Veranstaltungen die Öffentlichkeit aufrütteln und ein Ende von Gewalt an Frauen und Mädchen fordern.
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Und zum Schluss
Die Feministin Gloria Steinem ist gestorben. „Es ist politisch, wer das Geschirr spült“. FrauenSicht. US-Feministin Gloria Steinem kämpfte jahrzehntelang für Gleichstellung, das Recht auf Abtreibung und gegen häusliche Gewalt. Kürzlich ist sie im Alter von 92 Jahren gestorben (9.9.2026). Gloria Steinem wikipedia (15.9.2026); Wolitzer, Meg: Gloria Steinem Brought Women Together to Change the World. Time Magazine (3.9.2026).