Mascha Madörin: Standardisierung ohne Körper und Pflege: Überlegungen zur Ökonomisierung des Gesundheitswesens

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Mascha Madörin: Standardisierung ohne Körper und Pflege: Überlegungen zur Ökonomisierung des Gesundheitswesens

Ohne Standardisierung der Leistungen wäre eine Ökonomisierung des Gesundheitswesens nicht möglich, jedenfalls nicht so, wie sie heute durchgesetzt wird. Eine der größten Herausforderungen in der feministisch-ökonomischen Debatte zu Effizienz und Kosten des Gesundheitswesens liegt in den Besonderheiten aller personenbezogenen Dienstleistungen und in der Komplexität jeglicher Arbeit an und für Menschen. Sie unterscheidet sich elementar von Arbeitsprozessen in der Güterproduktion, welche letztlich die ökonomischen Theorien aller Denktraditionen geprägt haben. Dies ist besonders ausgeprägt sichtbar einerseits an der heutigen Kostenkontrolle von Pflegearbeit – vorwiegend eine Arbeit von Frauen – und andererseits am Umgang mit Schwangerschaften und Geburt.

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Mascha Madörin, Basel
Ökonomin, Jg. 1946. Mascha Madörin arbeitet freischaffend zu Wirtschaftspolitik und Gender, Care-Ökonomie und öffentliche Finanzen. Von 1976 – 1980 lehrte und forschte sie an der Universität Mocambique und war Mitglied der UNRISD-Studie. Das United Nations Institute for Social Development (UNRISD) untersuchte ländervergleichend die Care-Ökonomie in aller Welt.

Ein Vortrag der 20. AKF-Jahrestagung 2013 – Grenzüberschreitungen – Frauengesundheit in einer globalisierten Welt

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